Militär und Klimakrise: Vorreiter war einmal
Steigen die militärischen Ausgaben, tun es auch die Emissionen. Wie groß der CO2-Fußabdruck der Armee wird, wissen wir nicht. Einst eine Vorreiterin, misst die Verteidigungsdirektion ihre Treibhausgase nicht mehr.
USA: Wer um sein Leben fürchten muss
Nachdem in den USA ein ICE-Agent Renee Good erschossen hat, verbreitet das Weiße Haus Unwahrheiten, schützt die Täter und eskaliert eine ohnehin brutale Abschiebepolitik. Das zeigt, wie weit sich die Regierung von Rechtsstaatlichkeit entfernt hat.
Être de gauche en 2026 : Conquérir l’hégémonie par une stratégie populiste de gauche
Docteur de la Sorbonne Nouvelle et membre de la Coordination nationale de déi Lénk, Sean DeMoranville plaide pour une stratégie populiste de gauche.
Künstliche Intelligenz: Warum David Bowie Recht hatte
Durch KI verkommt moderne Musik zu einer billig produzierten, fast unbegrenzten Ressource. Was uns da noch bleibt? Der Liveauftritt.
Demokratie durch die Gender-Brille
Frauen fühlen sich politisch weniger gut vertreten, bewerten Gleichstellung skeptischer und fordern häufiger gezielte Maßnahmen, während Männer sich stärker für Politik interessieren und dem politischen System insgesamt...
Les milliardaires nuisent à la démocratie
À l’occasion du Forum économique mondial de Davos, Oxfam publie, comme chaque année, un rapport sur les ultrariches dans le monde. « La fortune des milliardaires a bondi de plus de 16 % en 2025, soit trois fois plus vite...
Femizid weiterhin kein Straftatbestand
Luxemburgs Regierung sieht weiterhin nicht vor, den Begriff „Femizid“ als eigenständige Straftat ins Strafgesetzbuch aufzunehmen. Dies erklärte Justizministerin Elisabeth Margue (CSV) vergangenen Dienstag in ihrer...
Social : L’accalmie… pour l’instant
Le climat social s’est apaisé avec la nomination de Marc Spautz au ministère du Travail. Représentant l’aile sociale du CSV, il veut restaurer le dialogue entre partenaires sociaux. Mais le thermomètre pourrait grimper...
Social-Media-Verbot für Jugendliche: Gefährlicher Aktionismus
Seit einigen Tagen wird in Luxemburg über ein Verbot von Social Media für Jugendliche diskutiert. Dabei sind viele Argumente nicht wasserdicht – und ein Verbot würde die eigentlichen Probleme nicht lösen.
Bierwerbung: Alkohol-, aber nicht klischeefrei
Eine Werbekampagne für alkoholfreies Bier will Vielfalt feiern – und reproduziert dabei normierte Rollenbilder. Eigentlich will diese Kampagne alles richtig machen. „Bofferding“ bewirbt sein alkoholfreies Bier mit der Botschaft, Genuss habe „ni genre, ni âge, ni mode de vie“. Niemand soll ausgeschlossen werden, jede Entscheidung sei legitim,...
Reform der Einkommenssteuer: Gerechtigkeit sieht anders aus
CSV und DP verzichten auf Steuereinnahmen und versuchen so, alle glücklich zu machen. Das ist aber alles andere als gerecht. Das politische Jahr in Luxemburg begann mit der Vorstellung des wichtigsten Projekts der CSV-DP-Regierung: Eine Reform der Einkommenssteuer. Allem voran die Einführung einer einzigen Steuerklasse. Diese soll für die...
Systemische Prekarität: Ein Dach über dem Kopf – und dann?
Mit einer für Ende Januar anstehenden Zwangsräumung drückt sich die Stadt Luxemburg vor ihrer Verantwortung. Warum wirft die Politik bei schwierigen Fällen gleich das Handtuch?
Militär und Klimakrise: Vorreiter war einmal
Steigen die militärischen Ausgaben, tun es auch die Emissionen. Wie groß der CO2-Fußabdruck der Armee wird, wissen wir nicht. Einst eine Vorreiterin, misst die Verteidigungsdirektion ihre Treibhausgase nicht mehr.
EU-Mercosur-Abkommen: Endspurt
Die Mehrheit im EU-Rat scheint gesichert zu sein und die EU-Kommission ist optimistisch: Nach 25 Jahren, könnte der Freihandelstext nächste Woche unterzeichnet werden.
Technofascisme : Les fantasmes suprémacistes de la Silicon Valley
Les technofascistes « croient dans un monde blanc composé d’un peuple d’élite régnant sur le monde », explique Norman Ajari. Le philosophe franco-américain détaille, dans une interview au woxx, la naissance et l’idéologie de ce mouvement porté par les grands patrons californiens de la tech. Norman Ajari est né en 1987 aux États-Unis...
Syndicats : « Nous sommes les derniers défenseurs du modèle social »
Quelques jours après la démission du ministre du Travail Georges Mischo, la présidente de l’OGBL, Nora Back, et son homologue du LCGB, Patrick Dury, reviennent, pour le woxx, sur une année sociale agitée et décrivent leurs attentes et revendications pour 2026. Ils racontent leur combat face à un patronat qu’ils jugent radicalisé.
Soziales
Aushöhlung des Asylrechts: Schneller und mehr abschieben
Innenminister Léon Gloden (CSV) will das Asylrecht, nach Vorgaben des EU-Migrationspaktes, stark beschneiden. Der Fokus liegt auf schnellen Verfahren und Abschiebungen.
Discriminations intersectionnelles : « Le psychotraumatisme n’est pas une question individuelle »
Violences, discriminations et invisibilisation marquent durablement les personnes queer racisées. Entretien avec la psychologue sociale Nada Negraoui du Luxembourg Institut for LGBTIQ+ Inclusion.
Ëmwelt
Militär und Klimakrise: Vorreiter war einmal
Steigen die militärischen Ausgaben, tun es auch die Emissionen. Wie groß der CO2-Fußabdruck der Armee wird, wissen wir nicht. Einst eine Vorreiterin, misst die Verteidigungsdirektion ihre Treibhausgase nicht mehr.
Umgehungsstraße Niederkerschen: In Richtung Sackgasse
Erst 2030 sollen Teile des Waldes für die Umgehungsstraße in Niederkerschen gerodet werden. Bis dahin hoffen Aktivist*innen, mit ihrer Klage Erfolg zu haben.
USA: Wer um sein Leben fürchten muss
Nachdem in den USA ein ICE-Agent Renee Good erschossen hat, verbreitet das Weiße Haus Unwahrheiten, schützt die Täter und eskaliert eine ohnehin brutale Abschiebepolitik. Das zeigt, wie weit sich die Regierung von Rechtsstaatlichkeit entfernt hat.
Venezuela: Demokratisierung nicht vorgesehen
Kurze Zeit keimte unter venezolanischen Oppositionellen die Hoffnung auf einen Sturz des Regimes, als eine US-Spezialeinheit den Diktator Nicolás Maduro am 3. Januar entführte. Doch statt Demokratisierung zeichnet sich ein Kuhhandel zwischen den USA und der autoritären Führung Venezuelas ab.
Iran: Vom Wirtschaftsprotest zur Systemfrage
Die Geldentwertung hat im Iran für die neueste Protestrunde gesorgt. Doch längst geht es um viel mehr, wie das islamische Regime zunehmend beunruhigt merkt.
Queer in Guatemala: Ein zäher Kampf
Mittelamerika ist eine Hochrisiko-Region für queere Personen. Auch in Guatemala sind insbesondere trans Frauen und trans Männer von Gewalt betroffen. Ein kleines Netzwerk von Initiativen kämpft für mehr Schutz und sexuelle wie geschlechtliche Selbstbestimmung.
50 ans de la mort de Franco : À la rencontre des silences
Par le biais d’une soixantaine de portraits, la photojournaliste Eva Máñez propose au centre culturel Neimënster un regard rétrospectif sur les femmes persécutées sous le régime dictatorial de Franco.
Künstliche Intelligenz: Warum David Bowie Recht hatte
Durch KI verkommt moderne Musik zu einer billig produzierten, fast unbegrenzten Ressource. Was uns da noch bleibt? Der Liveauftritt.
Expotipp: Theatre of Cruelty
Das monotone, disharmonische Klaviergeklimper im Treppenaufgang zu den Ausstellungsräumen signalisiert den Besucher*innen bereits: Das hier wird unangenehm. Der durch dunkle Vorhänge abgetrennte Hauptsaal führt in die Welt der Grausamkeit des französischen Künstlers Antonin Artaud (1896–1948), der in der Mitte des 20. Jahrhunderts eine...
Buchtipp: Reden für die Menschlichkeit
„Die Rede ist ein performatives Genre mit dem Charakter einer Produktwerbung, aber für eine Idee“, schreibt Saša Stanišić im Vorwort seiner Redensammlung „Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird“. Ziel der Rede sei es, das Publikum dazu zu bringen, diese Idee in die Welt hinauszutragen. Gleich die erste der...
Im Kino: The Chronology of Water
Kristen Stewart gibt mit „The Chronology of Water“ ein kompromissloses Regiedebüt. Die Adaption von Lidia Yuknavitchs Memoiren überzeugt jedoch weniger durch formale Konsequenz als durch die intensive Präsenz von Hauptdarstellerin Imogen Poots. Mit „The Chronology of Water“ legt Kristen Stewart ihr Regiedebüt vor – und zwar keines, das sich...
Arts pluriels : Les rayons X passés à la loupe
L’exposition « X-RAY. La puissance du regard Röntgen », à la Völkliner-Hütte, explore l’univers des rayons X dans ses dimensions scientifiques et artistiques.
Im Kino: 28 Years Later: The Bone Temple
Mit „28 Years Later: The Bone Temple“ treibt der britische Autor Alex Garland jene Erneuerung des Zombie-Genres weiter voran, die er 2002 bereits mit „28 Days Later“ begonnen hat. Im Zentrum steht der Arzt Dr. Ian Kelson (Ralph Fiennes), der in einem intelligenten „Alpha“-Zombie (Chi Lewis-Parry) Spuren von Bewusstsein erkennt – und darin die Hoffnung auf Heilung. Garland stellt diesem Akt radikaler Empathie eine erschreckend enthemmte Menschlichkeit gegenüber: Überlebende, deren ritualisierte Grausamkeit brutaler wirkt als jede Infektion. Unter der Regie von Nia DaCosta rückt „The Bone Temple“ nicht mehr allein das Überleben ins Zentrum, sondern die Frage, ob Nächstenliebe in dieser postapokalyptischen Welt überhaupt noch möglich ist. Ein visuell ansprechender Horrorfilm, der zum Nachdenken anregt. Bewertung der woxx: XX
Am Bistro mat der Woxx
Kënschtlech Intelligenz a Musek: Wien spillt hei eigentlech?
All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.
Musek, déi net méi vu Mënschen, mee vun Algorithme komponéiert gëtt, ass längst am Alldag ukomm. Op Streaming-Plattformen zirkuléieren ëmmer méi Lidder, déi ganz oder deels vu kënschtlecher Intelligenz generéiert sinn – dacks ouni datt d’Lauschterer*innen dat iwwerhaapt mierken. Wat heescht dat fir eis Relatioun zur Musek? Ass et egal, wien (oder wat) e Song produzéiert huet? A wat bedeit dës Entwécklung fir Museker*innen, déi vun hirer Aarbecht liewe wëllen?
Iwwer KI-generéiert Musek an d’Zukunft vum Musekschafen schwätzt d’Melanie Czarnik mat der Chris Lauer an dëser Episod.
Den Artikel, iwwert dee mir geschwat hunn: Warum David Bowie Recht hatte
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En anere Bléck op Lëtzebuerg: ökologesch, feministesch, kritesch a lénks.
Mir géife gär méi wäit goen, u gudden Iddie feelt et eis net – mä et feelt eis u Moyenen, fir se ëmzesetzen. Als selbstännege Projet ouni privat Investisseuren, si mir vun der Solidaritéit vun eise Lieser*innen ofhängeg. D’Pressehëllef vum Staat deckt zwar eis lafend Käschten, mä Investissementer oder Innovatiounen si mat dëse Mëttelen net méiglech. Trotzdeem sinn all eis Artikele gratis online ze liesen. Wann Dir eis Aarbecht schätzt, ënnerstëtzt eis!
























